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Die Halbinsel Lanterna (Leuchtturm, Marina, Valeta)
Position: 4517.883'N - 01334.100'E

Ein Laxierfisch

Zwischen Novigrad und Poreč ragt die Halbinsel Lanterna in die Adria. Sie wartet gleich mit mehreren Plätzen auf, die bequem von Land aus zu erreichen sind und Anfängern wie Fortgeschrittenen hervorragende Bedingungen für maritime Entdeckungstouren bieten. Wegen der guten Zugänglichkeit ohne Boot eignen die Spots sich gut für Nachttauchgänge und sind ein beliebtes Ziel von Hobbyfotografen, die in geringen Tiefen Schnappschüsse mit der Unterwasserkamera machen wollen.

Gleich hinter dem Leuchtturm von Lanterna liegt ein Tauchplatz, der sämtliche Vorzüge des Easy Diving in Kroatien bietet. Bei Tauchtiefen von sechs bis 20 Metern und einer üppigen Unterwasserflora- und -fauna fühlen Taucher mit wenigen Logbucheinträgen sich wohl, aber auch erfahrene Unterwassersportler kommen voll und ganz auf ihre Kosten. Zu sehen gibt es schöne Felsformationen, die von Laxierfischen und Gabeldorschen umschwärmt werden. Zwischen den Nischen und Spalten verstecken sich nachtaktive Krebse, die nach Sonnenuntergang in Aktion treten und dann im Schein der Unterwasserlampe beobachtet werden können.

Oktopus am Meeresboden

Am Tauchplatz Marina können Unterwassersportler zwischen Steinansammlungen und größeren Felsplateaus auf Objektsuche gehen: Nur wer ein geübtes Auge hat, wird zwischen den bunten Schwämmen und Moostierchen gut getarnte Kraken ausmachen, die erst auf Überhängen ausharren, um dann in der Bewegung ihre Farbe zu wechseln.

Drachenköpfe werden in der Dämmerung aktiv. Nachttaucher haben hier gute Chancen, den sonst meist reglosen Fischen dabei zuzuschauen, wie sie hungrig plötzlich auf Krebse und kleine Fische zuschnellen. Die beiden Steinplateaus von Marina liegen auf sechs und zwölf Metern, also in einer Tiefe, die eine gute Fotoqualität der dort gemachten Unterwasserbilder gewährt.

Für die Tauchausbildung und Checkdives eignet sich der Spot Valeta. Wer die Maske erfolgreich geflutet oder den Übungspunkt Wechselatmung abgehakt hat, kann sich zwischen Felsblöcken und Sandgrund auf die Suche nach Seepferdchen machen, die hier häufiger gesichtet werden.