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Wreck Graveyard
Position: 4258.139'N - 1640.346'E

Bucht von Vela Luka - Foto: Kroatische Zentrale für Tourismus / Sergio Gobbo

Ein äußerst interessanter Platz für Tauchanfänger, aber auch für Fortgeschrittene ist der Wrack-Friedhof in der Bucht von Vela Luka. Zu sehen gibt es mehr als 20 Wracks versenkter Fischerboote sowie die Überreste eines vor Jahren abgebrannten Restaurants auf dem Wasser.

Angesichts von Sichtweiten von bis zu 30 Metern und in aller Regel geringer bis gar keiner Strömung eignet sich der Spot hervorragend für frisch brevetierte Unterwassersportler. Angenehm sind auch die Tauchtiefen von 18 bis 30 Metern sowie der Umstand, dass der Ankerplatz für den Unterwasser-Friedhof nur wenige Bootsminuten von Vela Luka entfernt ist.

Während sich Anfänger zwischen Wrackteilen und Geweihschwämmen an den Gabeldorschschwärmen erfreuen, suchen erfahrene Taucher nach Muränen, die an verschiedenen Stellen zwischen den Bootsplanken versteckt sind. Die von Moostierkolonien besiedelten Boote liegen vor einer Wand am Meeresgrund verstreut.

Wer sich mit Blick aufs Riff links hält, steuert auf wunderschöne gelbe Gorgonien zu, die im 10- bis 20-Meter-Bereich wachsen. Tariererfahrene können in den Nischen und Spalten zahllose Krebse, Garnelen und manchmal sogar ein winziges Seepferdchen erspähen.

St Ivan's Bay
Position: 4258.140'N - 1640.555'E

Steckmuschel am Meeresboden

Am Ende der Bucht von Vela Luka und nur wenige Bootsminuten von dem auf der Insel Korčula gelegenen Küstenort entfernt gibt es einen eindrucksvollen Tauchplatz für Unterwassersportler aller Niveaus.

Rund um die St Ivan's Bay bietet das glasklare Wasser an sonnigen Tagen bemerkenswerte Sichtweiten, die Strömung fällt meist eher gering aus. Insofern sind die Tauchbedingungen ideal für Tauchanfänger, die in geringen Tiefen zwischen vier und zwölf Metern zwischen Seegraswiesen und üppig bewachsenen Felsbrocken nach Steckmuscheln und Zyllinderrosen Ausschau halten können.

Erfahrenere Taucher gelangen nach wenigen Flossenschlägen zu einem Block, der von türkis bis tiefblau schillerndem Wasser umspült wird. Im Sinkflug Richtung Meeresboden, der nach rund 30 Metern erreicht ist, passieren sie eine mit dicker Muschel-, Schwamm- und Korallendecke bewachsene Steilwand. Der Block wird von Gabeldorschen umschwärmt, manchmal ziehen Congeraale durchs Wasser.

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