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Tenki-Riff und Kap Glavina/Kathedrale

Tenki-Riff
Position: 4404.250'N - 01443.600'E

Eine Qualle im Schwebeflug

Die ganze Vielfalt kroatischer Unterwasserlandschaften lernen Taucher am Tenki-Riff kennen: Ein für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen spannender Tauchplatz mit stufenförmig angeordneten Steilwänden, einem Tunnelsystem und kleinen Höhlen.

Das vom Festland aus gut erreichbare, vor der Ostküste von Krk gelegene Riff, beginnt drei Meter unter der Wasseroberfläche und fällt bis zu einer Tiefe von knapp 50 Metern ab. Aufgrund optimaler Sichtweiten und meist geringer Strömungen ist es ein beliebter Ort für Easy Diving in Kroatien.

Rote Gorgonien, in den schönsten Gelb- und Orangetönen leuchtende Schwämme und Anemonen sowie zartrosa schimmernde Algen lassen den Unterwasserausflug zu einem visuellen Erlebnis werden. Um die intensiven Farben in der Tiefe bewundern zu können, sollten Taucher mit Unterwasserlampe zum Riff hinabschweben. In neun Metern Tiefe liegt der Tunneleingang, der so breit ist, dass zwei Unterwassersportler ihn bequem nebeneinander durchtauchen können.

Die Fauna ist ebenso üppig wie die Flora: Das von Barschen und Brassen umschwärmte Riff bietet Sepien, Oktopussen und Congeraalen Lebensraum. Einer der schönsten Plätze der Adria, der das Tauchen in Kroatien unvergesslich macht.

Kap Glavina/Kathedrale
Position: 4404.170'N - 01444.390'E

Südöstlich der Ortschaft Vrbnik auf der Insel Krk befinden sich zwei Riffs, die ebenfalls zum Tauchen in der tiefblauen Adria einladen. Der Spot liegt nur 50 Meter von der Inselküste entfernt und wird auch von Basen angefahren, die auf der gegenüberliegenden Festlandsseite ansässig sind. Die Sichtweiten rund um Glavina sind in der Regel exzellent und der Fischreichtum beachtlich. Je nach Wind- und Wetterlage müssen Taucher sich zuweilen auf ein wenig Strömung einstellen.

Ein Oktopus ganz nah

Neben einer beeindruckenden Felswand beginnt die Reise ins Reich der Haarsterne und Nesseltiere. Entlang zweier Riffs, die bis auf Maximaltiefen von 40 Metern abfallen, gibt es jede Menge Überhänge, Spalten und Nischen zu erkunden. Auf 25 Metern erkennen Taucher schon die Spitzen der beiden Kathedralen - die beeindruckenden Felsformationen werden häufig von Laxierfischen umschwärmt. Auf dem Rückweg gibt es noch eine kleine Höhle zu sehen, für den Sicherheitsstopp eignet sich ein Plateau in fünf Metern Tiefe.

Der Spot ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen interessant - wer zu den Kathedralen hinabschwebt und die kleine Grotte erforschen will, sollte eine Unterwasserlampe mit im Tauchgepäck haben.

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