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Bärenhöhle (Medova Buža)
Position: 4449,475'N - 01445,426'E

Oktopus - Foto: Jan Beckmann

Unterwassersportler, die auf der Insel Rab Urlaub machen, sollten es nicht versäumen, der von Süß- und Salzwasser durchfluteten Bärenhöhle einen Besuch abzustatten. Die aus drei Hallen bestehende Tropfsteinhöhle - eigentlich gibt es vier größere Hallen, aber nur drei davon sind zugänglich - liegt im Nordosten von Rab und zählt zu den beeindruckendsten Spots in der Kvarner-Bucht.

Früher einmal lebten Robben in der wunderschönen Grotte. Da Seehunde in Kroatien auch als Seebären bezeichnet werden, erhielt sie kurzerhand den etwas verwirrenden Namen Medova Buža, übersetzt Bärenhöhle.

Aufgrund der geringen Tauchtiefen von maximal vier Metern können Unterwassersportler sämtlicher Levels die Bärenhöhle durchtauchen. Der Eingang zur ersten Halle liegt auf vier Metern. Sie ist aber auch über ein Loch im Höhlendach zugänglich.

Durch einen acht Meter langen und knapp zwei Meter hohen Tunnel gelangen Taucher in die zweite Kammer. In der mit Luft gefüllten Halle lohnt sich das Auftauchen, denn an den Höhlenwänden halten sich zahlreiche Fledermäuse auf.

Zwei Taucher in den Bärenhöhlen

Sagenhaft schön ist die dritte Halle, in der kohlesäurehaltiges Wasser im Laufe der Jahrtausende lauter natürliche Kunstwerke geschaffen hat: Die Stalagmiten und Stalaktiten gleichen Phantasiegebilden - ein von glitzerndem Wasser umspültes Naturspektakel aus märchenhaft geformten Kerzen und Hängesäulen.

Kroatien-Reisende sollten bei dieser Tour weder ihre Unterwasserlampe noch ihre Kamera vergessen, denn die Bärenhöhle liefert atemberaubende Ansichten. Die geringen Tauchtiefen machen das mehrfache Auftauchen möglich und geben Gelegenheit, die rund 60 Meter lange Tropfsteinhöhle in aller Seelenruhe zu erkunden. Unvergesslich ist die 70 Quadratmeter große dritte Halle, deren Tropfsteingebilde so mancher Taucher in jedem Urlaub mehrmals aufsucht.

Wer am Spot Bärenhöhle tauchen geht, muss auf das Unterwasserabenteuer im Blau der Adria übrigens nicht verzichten. Direkt vor der Tropfsteinhöhle gibt es eine schräg abfallende Wand mit maximalen Tauchtiefen von bis zu 30 Metern und üppigem Meeresleben.

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