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Wrack der Vassilios T.
Position: 4300.475'N - 1603.762'E

Die Insel Vis

Jahrzehntelang war Vis militärische Sperrzone. Die fernab dem Festland von Kroatien gelegene Insel bietet eine unberührte Unterwassernatur und zahlreiche spektakuläre Wracks.

Zu den schönsten Plätzen zum Tauchen gehört das Wrack des griechischen Frachters Vassilios T. Es liegt vor der Westküste auf Grund. Wegen der bis heute ungeklärten Unglücksumstände geht von dem Spot ein ganz besonderer Reiz aus.

Der mit Kohle beladene Frachter des griechischen Reeders E. M. Tricoglu Andros befand sich am 18. März 1939 auf dem Weg nach Venedig, als ein Steuer ausfiel und das Schiff in der Nähe vom Kap Stupišće sank. Da bei der Havarie niemand umkam, hielten sich die Gerüchte um einen möglichen Versicherungsbetrug.

Das Wrack des 104 Meter langen und 15 Meter breiten Schiffes kann von Anfängern und von Fortgeschrittenen mit Lizenz zum Tech-Tauchen besucht werden: Während Anker und Bug sich in Wassertiefen von rund 25 Metern befinden, liegen Heck und Schiffsschraube in 55 Metern Tiefe. Die Innenräume des nach Backbord geneigten Schiffes sind gut zugänglich. Besonders eindrucksvoll sind der von Meerjunkern und Barben umschwärmte, hoch aufragende Mast sowie die mit Schwämmen überzogenen Kohleklumpen in den Laderäumen.

Wrack der Lovac
Position: 4302.602'N - 1603.489'E

Zeus Faber

Eine besondere Herausforderung für Taucher mit technischem Equipment stellt ein Ausflug zum Wrack der Lovac dar. Es handelt sich um einen havarierten Fischkutter, der vor der Westküste von Vis auf Grund liegt. Das etwa 25 Meter lange Boot kann in Tiefen von 70 bis beinahe 80 Metern begutachtet werden.

Tech-Taucher, die den Spot von dem Küstenort Komiža aus ansteuern, sollten also einige Erfahrung mit größeren Tiefen vorweisen können. Wer sich den Sinkflug zum Wrack der Lovac zutraut, wird mit Sichtweiten von bis zu 25 Metern belohnt und bekommt mit etwas Glück neben dem versunkenen Schiff einen großen Zeus Faber, auch Petersfisch oder Heringskönig genannt, vor seine Maske.

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