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Kloster auf der Insel Mljet

Insel Mljet

Aufregende Felsformationen finden Taucher vor der Insel Mljet im Süden von Dalmatien vor. Die für ihre intakte Meeresfauna und -flora bekannten Unterwasserreviere im Nationalpark Mljet stehen unter staatlichem Schutz und dürfen nur von Tauchbasen mit Sonderlizenz angefahren werden.

In der bei Unterwasserfotografen populären Region gibt es außer Steilwänden und Wracks schöne Höhlen und Amphorenfelder.


Kap Lenga
Position: 4245.333'N - 1723.300'E

Taucher, die vertikale Untiefen und den endlos langen Schwebflug im Blau der Adria mögen, sollten sich auf den Weg zur Südküste von Mljet machen. Vor Kap Lenga liegt eine Steilwand, die 85 Meter tief gen Meeresgrund stürzt. Wer hier tauchen geht, sollte Tieftaucherfahrung vorweisen oder sich einem fortgeschrittenem Buddy anvertrauen, um angesichts des herrlich klaren Wassers nicht zu tief abzusinken.

Manchmal kommt es am Kap zu stärkeren Strömungen, was zur Folge hat, dass hier dann und wann Thunfische, Barrakudas und Hornhechte auf die Jagd nach kleineren Schwarmfischen gehen. An der unglaublich schönen Steilwand gibt es aber auch winzige Nacktschnecken und Grundeln zu entdecken. Kap Lenga ist einer der attraktivsten und unberührtesten Tauchplätze in ganz Kroatien.

Vanji Škoj
Position: 4245.133'N - 1724.017'E

Durch den Suez-Kanal gelangen tropische Papageienfische ins Mittelmeer

Unterhalb der Wasseroberfläche sind Kap Lenga und die kleine Insel Vanji Škoj miteinander verbunden. Nach dem Abstieg gelangen Taucher zu einer von Meeresleben nur so strotzenden Felswand, deren Maximaltiefen bei 45 Metern liegen. Rund um Vanji Škoj, ein für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermaßen attraktiver Tauchplatz, stieben bunte Papageienfische und Zweibindenbrassen durchs Wasser.

Hauptattraktion des Spots ist neben dem Fischreichtum eine imposante Felsspalte, zu der Unterwassersportler gelangen, wenn sie das Inselchen umrunden. Riesige Gesteinsbrocken und rote Algen bilden einen schönen Kontrast zu dem teilweise von der Sonne angestrahlten Wasser, dessen Farbenspektrum je nach Lichteinfall von Tiefblau bis Helltürkis reicht. Am Ende ihres Meeresausflugs schweben Taucher dann zu einem Felsplateau hinauf, das sich ideal für den Sicherheitsstopp und die Suche nach kleinen Krebsen eignet.

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