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Wrack des B-24
Position: 43°06.000'N - 17°07.000'E

B-24 Bomber im Flug

Vor dem Ostkap der Insel Hvar, unweit der Ortschaft Sućuraj und in unmittelbarer Küstennähe, versank während des Zweiten Weltkriegs ein US-Kampfflugzeug. Die viermotorige B-24 Liberator mit dem Spitznamen "Le Petit Fleur" fiel am 20. November 1944 einer Notwasserung zum Opfer.

Die in Italien stationierte Maschine geriet während eines Angriffs auf eine deutsche Ölraffinerie in Blechhammer unter Beschuss und erreichte ihren Zielflugplatz nicht mehr. Während die gesamte zehnköpfige Crew das Unglück überlebte und von Partisanen aufgenommen wurde, landete der Bomber auf seiner letzten Reise am Meeresgrund vor der Küste von Hvar.

Heute ist das Flugzeugwrack der B-24 ein äußerst beliebtes Ziel von Kroatien-Urlaubern, die erfahren im technischen Tauchen sind. Die rund 20 Meter lange Maschine mit einer Spannweite von 33 Metern liegt in Tauchtiefen von 43 Metern. Eine dicke Schicht aus Muscheln und Moostieren bedeckt das faszinierende Wrack. Angesichts hervorragender Sichtweiten und dem guten Zustand von Rumpf und Propellern ist die B-24 ein bevorzugtes Motiv von Unterwasserfotografen und -filmern.

Wrack der Dubrovnik
Position: 43°06.000'N - 17°07.000'E

Zackenbarsch

Zwischen Hvar und der Halbinsel Peljesac gibt es ein mit bunten Schwämmen und Weichkorallen bewachsenes Schiffswrack für Taucher mit Tiefenerfahrung. Da Unterwassersportler bis in Tiefen von etwa 56 Metern abgleiten müssen, um die von großen Fischschwärmen umgebenen Überreste der Dubrovnik anzuschauen, ist eine Ausbildung im technischen Tauchen unabdingbar. Wer das 51 Meter lange und 7,5 Meter breite Schiff besucht, versenkt sich in ein spannendes Kapitel des Ersten Weltkrieges.

Am Morgen des 9. Mai 1916 wurde der österreichische Dampfer von einem italienischen U-Boot durch zwei Torpedoschüsse vernichtet. Nach der ersten Explosion an der Steuerbordseite begann die Dubrovnik zu sinken. Während die Passagiere sich in Rettungsboote flüchteten, kam es zu einer weiteren Explosion, durch die ein Rettungsboot in die Luft geschleudert wurde. Von den 38 Menschen an Bord konnten sich nur 27 an Land retten.

Das in zwei Teile zerbrochene Schiff stellt ein äußerstes interessantes Ziel von Tech-Tauchern dar, die allerdings wegen der manchmal starken Strömung ausreichend Erfahrung mitbringen sollten.

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