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Šibenik

Blick auf die Stadt und Kathedrale

Die Stadt an der Mündung des Flusses Krka (Aussprache mit angedeutetem I-Laut hinter dem ersten K) ist für dalmatinische Verhältnisse relativ jung: Sie wurde im 11. Jahrhundert das erste Mal erwähnt. Aus dem 15. und 16. Jahrhundert stammen die meisten Bauwerke, Straßen und Plätze in der heute autofreien Altstadt. So auch die für ihr Kuppeldach aus freitragenden Steinplatten berühmte Kathedrale Sveti Jakov, die zum Unesco-Weltkulturerbe gehört und im Jahr 1555 fertig gestellt wurde. Um das hoch aufragende Bauwerk aus weißem Marmor zieht sich ein enges Straßennetz.

Vor ihrem Aufstieg zur Festung Sveta Ana sollten Reisende einen Abstecher zum Rathaus einplanen, das sich gegenüber der Kathedrale auf dem Domplatz befindet. Der Verwaltungssitz ist in der wunderschönen Stadtloggia untergebracht, einem Renaissance-Bau mit Säulengang. Gleich neben dem Rathaus beginnt die Steiltreppe den Hügel hinauf. Von der Burg aus sind die roten Ziegeldächer, das Gassengewirr und das Tal der Krka aus der Vogelperspektive zu sehen.

Die Festung Sveta Ana

In Šibenik starten organisierte Tagestouren in den beeindruckenden Krka-Nationalpark. Spektakulär ist Skradinski Buk, eine Kette stufenweise angeordneter Kaskaden, deren Wassermassen beinahe 50 Meter in die Tiefe stürzen.

Auf die therapeutische Wirkung von Wasser setzen die Spas in der Umgebung. Pools auf mehreren Ebenen mit Geysiren und Wasserfällen lassen den Urlaub auch außerhalb der Hauptsaison zum Erlebnis werden. Mit ihren Pilates-Studios und Schlammbädern werden die Wellness-Zentren Aktivurlaubern ebenso gerecht wie Feriengästen, die einfach nur die Beine hochlegen und entspannen wollen. In den Wohlfühlwelten von Šibenik haben Touristen optimale Chancen, den stressigen Alltag weit hinter sich zu lassen.



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